Autobahnwahn: Bericht zur eidgenössischen Abstimmung über den Ausbau der Nationalstrassen

Autobahnwahn.ch wurde als Informationsplattform während der eidgenössischen Abstimmung über den Ausbau der Nationalstrassen genutzt. Heute ist diese Seite kein aktives Kampagneninstrument mehr: Sie dient dazu, dieses politische Kapitel zu dokumentieren und die Brücke zu einem anderen zentralen Thema der Mobilität zu schlagen: dem Erlernen des Autofahrens und der Verkehrssicherheit, insbesondere über die App Fahrli.ch.

1. Kontext: Die Abstimmung über den Autobahnausbau

1.1 Das dem Volk unterbreitete Projekt

  • Datum der Abstimmung: 24. November 2024
  • Offizieller Titel: Bundesbeschluss über den Ausbauschritt 2023 für die Nationalstrassen
  • Ziel: Finanzierung mehrerer Autobahnausbauprojekte (Spurerweiterungen, neue Tunnel, Infrastrukturanpassungen).

Zusammenfassend ging es darum zu entscheiden, ob die Schweiz mehrere Milliarden investieren soll, um bestimmte Autobahnabschnitte zu verbreitern, um Staus zu reduzieren und den Verkehrsfluss zu verbessern.

1.2 Warum ein Referendum?

Das Parlament hatte dieses Ausbaupaket angenommen. Des Organisationen für Umwelt, sanfte Mobilität und einige politische Parteien waren jedoch der Ansicht, dass:

  • diese Projekte den Strassenverkehr langfristig erhöhen würden,
  • die Investitionen zu hoch seien,
  • die Priorität auf Lösungen liegen sollte, die nachhaltiger sind (öffentlicher Verkehr, sanfte Mobilität, Verkehrsmanagement).

Sie ergriffen daher das Referendum, damit sich das Volk dazu äussern konnte.


2. Autobahnwahn.ch während der Kampagne

2.1 Rolle der Website

Autobahnwahn.ch diente als Informationsplattform für das gegnerische Lager. Man fand dort insbesondere:

  • Erklärungen zum Inhalt der Abstimmung,
  • Zusammenfassungen der geplanten Ausbauprojekte,
  • Argumente dafür und dagegen,
  • Praktische Informationen zum Referendum (Unterschriftenbögen, Veranstaltungen usw.).

2.2 Beteiligte Akteure

Die Seite wurde von einer Allianz aus Organisationen und Parteien getragen (Verkehrsverbände, Umweltorganisationen, politische Parteien). Ihr Ziel war es, die Informationen rund um die Kampagne zentral und für die breite Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

2.3 Version für die Romandie: extension-autoroutes-non.ch

Für die Westschweiz gab es eine eigene Kampagnenseite:

  • extension-autoroutes-non.ch,
  • mit einem Slogan wie «NEIN zum extremen Autobahnausbau»,
  • Inhalte, die auf das Westschweizer Publikum zugeschnitten waren (z. B. mit Fokus auf bestimmte Abschnitte wie Genf–Nyon).

Autobahnwahn.ch und seine «Westschweizer Version» bildeten so eine gemeinsame Kampagne, angepasst an die Sprachregionen.


3. Abstimmungsresultat & Folgen

3.1 Resultat an der Urne

Am 24. November 2024:

  • NEIN zum Autobahnausbau
  • JA zum Ausbau

Stimmbeteiligung: ca. 45 %

Das Ausbauprojekt in der vorgeschlagenen Form wurde somit abgelehnt.

3.2 Was das bedeutete

Die Ablehnung hatte mehrere Folgen:

  • die sechs in diesem Paket geplanten Ausbauprojekte konnten in dieser Form nicht realisiert werden,
  • die Debatte über den Stellenwert des Autos, die Finanzierung der Infrastruktur und die Prioritäten in der Mobilität hat sich intensiviert,
  • das Resultat wurde als ein starkes Signal in Bezug auf Klima-, Umwelt- und Lebensqualitätsfragen interpretiert.

3.3 Und wie weiter?

Auch wenn das Projekt abgelehnt wurde:

  • der Bedarf, den Verkehr zu bewältigen und die Sicherheit zu gewährleisten, bleibt bestehen,
  • neue, gezieltere oder überarbeitete Projekte können später diskutiert werden,
  • die zentrale Frage bleibt: Wie lassen sich Mobilität, Sicherheit, Wirtschaft und Klima vereinbaren?

4. Von der Autobahn… zur Realität des Führerausweises

4.1 Von der Politik zur Praxis

Die Debatten über den Autobahnausbau mögen sehr abstrakt wirken. Dennoch berühren sie sehr konkrete Themen, die jeder angehende Autofahrer beherrschen muss:

  • Geschwindigkeit und Abstandsmanagement,
  • Sicherheit auf der Autobahn (Sicherheitsabstände, Überholen, Spurwechsel),
  • Umweltauswirkungen des Verkehrs,
  • Vortrittsregeln, Signalisation, Beschränkungen.

All dies bleibt nicht auf der Ebene politischer Reden: Man findet es im Theoriestoff und bei der Führerprüfung wieder.

4.2 Verkehrssicherheit & Verkehrstheorie

In der Schweiz nimmt die Ausbildung der Autofahrer einen wichtigen Platz ein:

  • Verständnis der Regeln (SVG, VRV usw.),
  • Umgang mit der Geschwindigkeit und den Abständen,
  • Respekt gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern (Fussgänger, Velofahrer, Zweiräder usw.),
  • Unfallverhütung.

Genau das versuchen moderne Tools wie Fahrli.ch zugänglicher, spielerischer und aktueller zu gestalten.


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Fahrli.ch: Die Theorie für den Führerausweis lernen wie auf Duolingo

Dieser Teil betrifft ein eigenständiges Projekt, getrennt von der Kampagne Autobahnwahn, aber im selben Universum: dem Strassenverkehr in der Schweiz.

5.1 Was ist Fahrli?

Fahrli.ch ist eine App und eine Website zum Erlernen der Theorie für den Schweizer Führerausweis, mit einem Ansatz, der von Apps wie Duolingo inspiriert ist:

  • kurze und spielerische Lektionen (Gamification),
  • Fragen im Multiple-Choice-Format,
  • klare Erklärungen,
  • Fortschrittsverfolgung,
  • Inhalte angepasst an das Schweizer SVG/VRV.

Das Ziel: Die Theorie weniger trocken, motivierender zu gestalten und den Kandidaten zu helfen, die Prüfung zu bestehen, indem sie die Regeln wirklich verstehen.

5.2 Wie Fahrli die gleichen Themen wie die Abstimmung anspricht

Auch wenn Fahrli kein politischer Akteur ist und keine Kampagne führt, überschneiden sich die Themen der App mit denen der Autobahndebatte:

Autorouten und Autostrassen

  • Geschwindigkeitsbegrenzungen
  • Spezifische Verbote (z. B. bestimmte Fahrzeuge)
  • Verhalten bei Pannen oder Stau

Geschwindigkeit & Sicherheitsabstände

  • Wahl der Geschwindigkeit je nach Bedingungen
  • Anhaltewege, Sicherheitsabstände
  • Dichter Verkehr, Verlangsamungen, Staus

Respekt gegenüber anderen und gesetzlicher Rahmen

  • Überholregeln
  • Tragen von Sicherheitsausrüstung
  • Bestrafung gefährlichen Verhaltens

Fahrli greift diese Themen in einer pädagogischen Logik auf: Die Idee ist nicht, Stellung zu einer Abstimmung zu beziehen, sondern dir zu helfen, die Strasse so zu verstehen, wie sie heute existiert.

5.3 Warum Fahrli hier?

In diesem Fall kann dir Fahrli nützlich sein:

  • um die Theorie zu büffeln, wenn du bald die Prüfung hast,
  • um dein Wissen aufzufrischen, wenn dein Führerausweis schon etwas älter ist,
  • um einem Nahestehenden (Kind, Freund/in, Partner/in) zu helfen, der/die sich auf den Ausweis vorbereitet.

6. Häufige Fragen (FAQ)

6.1 Ist Autobahnwahn.ch immer noch eine Kampagnenseite?

Nein:

  • diese Seite spiegelt keine aktive Kampagne mehr wider,
  • sie dient heute dazu, die Geschichte der Abstimmung zu dokumentieren und einen Einstiegspunkt zu anderen nützlichen Ressourcen zur Mobilität zu bieten, wie Fahrli.ch.

6.2 Ist Fahrli politisch mit der Kampagne Autobahnwahn verbunden?

Nein:

  • Fahrli ist ein unabhängiges Projekt,
  • sein Ziel ist pädagogisch: beim Erlernen der Schweizer Theorie helfen,
  • es führt keine politische Kampagne und äussert sich nicht zu Abstimmungen.

Die Präsenz von Fahrli auf dieser Seite ist eine Art Brückenschlag zwischen:

  • einer Zeit der politischen Debatte über Autobahnen,
  • und der täglichen Realität des Verkehrs, die jeder verstehen muss, um sicher zu fahren.

7. Impressum & Transparenz

Historisches Archiv

Diese Seite zielt darauf ab, die Rolle von Autobahnwahn.ch während der Abstimmung über den Autobahnausbau (24.11.2024) zu dokumentieren. Sie stellt keine aktuelle politische Stellungnahme dar.

Aktuelle Neutralität der Seite

Die Seite wird nicht mehr als aktive Kampagnenplattform genutzt. Die Inhalte werden in einer informativen und pädagogischen Form präsentiert.